Amazing Tasmania !!!

Da bin ich wieder, zurück aus einem wunderschönen verlängerten Wochenende in Tasmanien.
Weiß eigentlich gar nicht wo ich anfangen soll mit erzählen, es war einfach sooooooo schön :)
Gut, von Anfang an:
Freitagfrüh hat mich Stacey um 5 Uhr an den Flughafen gefahren, wo ich mich dann mit Julia getroffen habe um gemeinsam mit ihr den Flieger nach Hobart, der Hauptstadt Tasmaniens zu besteigen. Nach knapp 45 Minuten Flug hatten wir auch schon wieder festen Boden unter den Füßen und da wir ja nur Handgepäck mitnehmen durften saßen wir um kurz nach 7 Uhr auch schon in unserem super schicken Toyota Corolla und fuhren Richtung City.
In der Stadt angekommen sind wir erst mal an einen kleinen Yachthafen und dann den Berg hoch zu den „Ocean View Villas“ – da waren echt zum Teil Villas dabei wie man sie sich in den „Hollywood Hills“ vorstellen würde, mit Pool und eigenen Tennisplatz im Garten … von dort aus hatten wir dann auch eine super Sicht auf die Stadt! Nach einem kurzen Provianteinkauf im Supermarkt und einem Zwischenstopp in einer „German Bakery“ haben wir uns dann gleich auf den Weg Richtung Port Arthur gemacht!
Port Arthur ist eine Halbinsel auf der 1830 ein Gefängnis oder besser gesagt eine Strafkolonie für Zweitstraftäter gegründet wurde. Trotz der eher grausamen Vergangenheit ist dieser Ort einfach super schön und wegen der vielen europäischen Bäume und Pflanzen dort, hätte man echt meinen können irgendwo in Europa und nicht in Australien zu sein! Nach einer geführten Besichtigung der ganzen Anlage (was zwar eher ein Witz war) und einer kurzen Hafenrundfahrt sind wir auf eigene Faust rumspaziert und haben soooo viele schöne Fotomotive gefunden.
Am Spätnachmittag haben wir dann glücklicherweise unsere Tickets für die am Abend stattfindende Ghost Tour zurück geben können und haben uns dann auf den Weg Richtung Norden zur Coles Bay gemacht!
Übernachtet haben wir am Schifferhafen eines kleinen Kaffs namens Triabunna, nachdem wir in der einzigen Kneipe des ganzen Dorfes noch eine Mini-Pizza und eine Mini-Pasta für einen absoluten Wucherpreis verspeist haben! Und wie ihr euch schon vorstellen könnt, war die Nacht in unserem Auto nicht grade sehr bequem und erholsam (@ Miesi und Larissa: Kinned dir zwei mir mol bitte erkläre, wie dir 3 Wucha in am Öüto händ schlofe kinne?!?!?!) aber der wunderschöne Sonnenaufgang am nächsten Morgen hat uns echt entschädigt ;-)
Nach einem kurzen Frühstück sind wir dann auch gleich die restlichen paar Kilometer zur Coles Bay gefahren und von dort aus liefen wir zur berühmten Wineglass Bay – echt wunderschön und das Beste an allem, wir waren immer und überall ALLEINE, konnten also die Aussicht in aller Ruhe genießen ;-) Später sind wir dann noch zum Cape Tourville, einem Leuchtturm mit Panorama Rundweg gefahren…
Weiter ging die Fahrt dann Richtung Norden! Bay of Fire hieß unser Ziel und es war einfach nur atemberaubend schön!!! Haben ja schon von vielen gehört wie toll es dort sein soll, aber der Strand, das Meer, einfach die komplette Landschaft und vor allem die Ruhe dort hat einfach alle Vorstellungen übertroffen ;-)
Weiter führte unsere Tour dann über Berg und Tal Richtung Launceston.Zwischenstopp haben wir in einem Kaff namens Branxholm gemacht, wo wir uns zur Feier des Tages ein Zimmer im örtlichen Pub genehmigt haben – herrlich in einem Bett zu schlafen und sich morgens die Zähne am Waschbecken putzen zu können *g*
In Launcestens selbst gab es für uns nicht viel zu sehen, das Wetter wurde schlechter und in der Stadt war sonntags auch nicht viel geboten. Haben dann einen Spaziergang im „Cataract Gorge“ gemacht, einem Tierschutzgebiet mit Seen, Flüssen, Felsen und eben viel Natur – war ganz nett ;-)
Eigentlich sollte unser Weg dann in die Cradle Mountains führen, doch da das Wetter ziemlich wechselhaft war und man uns im Visitor Center einen Umweg von ca. 2,5 Stunden vorgeschlagen hatte, haben wir unsere Pläne geändert und sind dann quer feldein am „Great Lake“ entlang wieder Richtung Hobart gefahren. Naja, woher dieser See seinen Namen hat ist uns ein bisschen schleierhaft, besonders schön oder „großartig“ war es dort auf alle Fälle nicht, es lag sogar Schnee neben der Schotterpiste auf der wir kilometerlang an so komischen Spuck-Hütten vorbeigefahren sind, fernab jeglicher Zivilisation! Also nichts wie zurück in die Stadt ….
Sonntagabend waren wir dann wieder in Hobart und sind dort ins Kino, bevor wir uns wieder einen gemütlichen Schlaf-Parkplatz am Hafen gesucht haben! Hobart an sich ist wirklich richtig schön, da die ganze Stadt auf zig kleinen Hügeln verteilt liegt und trotz seiner 129.000 Einwohnern nicht den Eindruck einer Großstadt macht, aber für meine Verhältnisse war es dort einfach viel zu windig!!!
Am Montag sind wir dann noch die ca. 22 km auf den Mount Wellington hoch gefahren. Leider war das Wetter dort oben nicht so toll und die Aussicht daher auch eher begrenzt und ein Wind war da oben, ich sags euch ich hatte wirklich Angst davon gewindet zu werden, so was hatte ich noch nie erlebt! Sind dann auch gleich wieder abgehauen und haben dann zu Fuß die Stadt noch ein bisschen erkundet, bevor es dann am Spätnachmittag nach 1.100 gefahrenen Kilometern auch schon wieder an den Flughafen ging ….

Unser Fazit: Tasmanien ist atemberaubend schön und für jeden ist was dabei, ob Sonne, Strand, Meer, Tiere, Berge, Landschaften oder Schnee …. hier kann man alles haben!!!

Schaut euch einfach die Fotos an, dann werdet ihr sehen was ich meine ;-)

Hugs Marina

Welcome Spring ;-)

Juhu juhu juhu – endlich hat der Frühling hier Einzug gehalten und uns speziell am Samstag einen super schönen, warmen Tag beschert! Kann es gar nicht in Worte fassen, wie schön es ist …

Letzten Mittwoch hatte Lacey, mein Sweety ;-) ihren 3. Geburtstag und gleich in der Früh war natürlich Geschenke auspacken und Kuchen essen angesagt! ALLE Geschenke, außer dem von mir, waren natürlich von High School Musical und es war sooooo süß wie sie sich über die HSM Barbies, einen HSM Rucksack, eine HSM CD und ein HSM Handtuch gefreut hat. Aber schaut selbst, hier ein paar Bilder ….


Und seit neuestem ließt Quade ihr abends immer noch ein Buch in seinem Bett vor – einfach zu goldig die zwei ;-)


Freitags war ich dann wieder mit den Mädels unterwegs! Für Vanessa war es das letzte Mal, dass sie mit uns im Young & Jackson war – schon ein seltsames Gefühl, wenn alle, die ich hier so zu Beginn getroffen haben nun schon wieder nach Hause gehen, aber die meisten bleiben eben nur ein halbes Jahr hier und da sie schon kurz vor mir angekommen sind, ist das eben jetzt auch schon wieder vorbei :-( ABER zum Glück hab ICH ja noch einige Monate vor mir :-)

Nanke und Jamina auf der Dachterasse


Als es Freitagabend gegen 8 Uhr noch 20°C hatte waren wir schon super erstaunt und haben uns gefreut endlich mal ohne dicke Jacke am Abend weggehen zu können, doch das war nichts gegen Samstag!!! Samstag war einfach so ein herrlich warmer Tag und wir haben ihn genutzt und gleich mal mittags unser selbstgemachtes Sushi im Backjard verzehrt *yummy*

Nachmittags bin ich dann mit Julia durch den Royal Park gelaufen – alle waren am Eis essen oder haben Picknicks gemacht – einfach soooo schön ;-)



Wir haben dann noch Carina besucht, die von Tag zu Tag nun selbstständiger wird und sogar schon alleine vom Bett in einen Rollstuhl und umgekehrt kommt. Heute war auch ein Gespräch mit ihren Ärzten und Physiotherapeuten wo der weitere Rehaverlauf geklärt werden sollte …. und morgen Nachmittag fliegen ihre Mama und ihre Schwester auch schon wieder nach Hause! Wahnsinn wie schnell die zwei Wochen vorbei gingen, in denen sie hier waren – hoffe nur für Carina wird es jetzt nicht allzu schwer, sich von ihrer Familie für ungewisse Zeit zu verabschieden!

Am Sonntag, also gestern war wieder ein Ausflug geplant! Mit Zug und Bus sind wir zum „Healesville Sanctuary“ gefahren, einem Zoo mit nur australischem Getier. Die Fahrt durch das Yarra Vally, was für seinen guten Wein und die schöne Landschaft bekannt ist, war echt toll und suuuuuper lustig (wir waren einfach ne super Truppe) und auch der Zoo war ganz gut. Nachmittags ging es dann mit hungrigen Mägen zurück in die Stadt, wo wir den Abend bei einem leckeren Chicken Parma (muss euch mal das Rezept zukommen lassen – einfach sooooo lecker, dieses Essen ;-) ausklingen lassen haben!

Me, Maiky, Julia, Olga und Svenja

mein erster Koala zum Anfassen ;-)

mmmmhhhh lecker ;-)

Adler bei der Flugshow

Kommenden Freitag geht es ja dann auch schon los nach Tasmanien bzw. Tassie, wie man es hier so nett bezeichnet – freuen uns schon sehr drauf und hoffen natürlich auf schönes, frühlingshaftes Wetter! Und das Wochenende darauf krieg ich endlich Besuch aus der Heimat! Zusammen mit Julia und hoffentlich auch Carina, fahren wir dann mit Steffi und Johanna zum Beachhouse nach Torquay und von dort aus entlang der Great Ocean Road – dem Highlight hier in Victoria!

Bis nächste Woche dann und seit gespannt auf viele schöne Tassie-Fotos ;-)

Love Marina

Alles wird gut …

Ja, heute kann ich euch eigentlich nur positive Dinge berichten – zum Glück :-)

Dienstagfrüh haben Stacey und ich Carinis Mama (Rosalinda) und Schwester (Olga) am Flughafen abgeholt und die Freude war natürlich groß als sich die drei dann im Krankenhaus gesehen haben! Danach gab’s dann wieder genügend Papierkram auszufüllen … zum Glück kümmert sich Stacey da so super darum, ohne ihre Hilfe wären wir echt aufgeschmissen!!!
Carina wurde im Lauf der Woche dann auch noch an der Schulter operiert und man konnte jeden Tag sehen wie sich ihr Aussehen und ihre Verfassung verbesserten! Die Schwellung im Gesicht ist fast vollständig weg, sie kann fast normal sprechen und darf sogar richtige Nahrung zu sich nehmen, natürlich nur im pürierten Zustand, aber immerhin! Und die Narben im Gesicht sind jetzt, da die Fäden gezogen wurden, schon fast nicht mehr zu sehen … echt unglaublich was sich in der kurzen Zeit alles verändert hat!

Donnerstags war ich dann wieder im Pub arbeiten und dort wollten natürlich auch alle wissen wie es ihr geht und die Unterstützung von allen Seite ist einfach so der Hammer! Der Chef vom Pub hatte eh schon angeboten ob er Carinas Mama und Schwester vom Flughafen abholen solle und dann hat er zusätzlich noch gesagt das ich die beiden jederzeit mit ins Pub bringen kann und das sie dann dort umsonst Essen dürfen – echt so nett und das obwohl Carina ja erst zweimal dort beim Arbeiten war und ins Krankenhaus haben sie ihr auch einen riesen Blumenstrauß gebracht und eine ganz liebe Karte wo alle unsere Kollegen (von denen wir noch nicht mal den Namen kennen *g*) unterschrieben haben! Kann einfach nur nochmal wiederholen wie TOLL die Unterstützung von allen Seiten ist!!!

Am Abend waren dann Rosalinda und Olga bei uns zum Abendessen eingeladen und wir sind halt nochmal alles organisatorische durchgegangen und Stacey und Axel haben ihnen nochmal versichert das Carina nach dem Krankenhausaufenthalt auf alle Fälle bei uns wohnen kann und wir uns halt um alles kümmern werden, denn die beiden können ja auch nicht wochenlange hier bleiben und bis zur vollständigen Genesung von Carina werden sicher noch einige Wochen vergehen!!!

Ja und was unseren Trip nach Tasmanien angeht -> ich werde doch Fliegen :-) und zwar mit Julia! Erst hieß es halt das sie keine Namensänderung durchführen können und das Carinas Flug storniert werden müsste und wenn Julia mit mir kommen möchte, dass sie dann ein neues Ticket buchen muss – halt voll umständlich, aber dann hat Stacey einen saftigen Brief an die Fluggesellschaft geschickt und jetzt haben sie ohne Aufpreis und weitere Kommentare die Namensänderung durchgeführt – voll toll :-)

Freitags haben die Kids und ich Olga im Krankenhaus abgeholt und da hieß es dann schon das Carina wohl am Montag schon in eine Rehaklinik überliefert werden soll – wir sind dann in die Stadt und haben für Carina einen „Thomas Sabo“ Schutzengel-Anhänger zum Geburtstag gekauft und als wir am Nachmittag wieder zu Hause waren, erfuhren wir, das sie Carina jetzt schon ins Rehacenter gebracht haben – nach nicht mal 7 Tagen im Krankenhaus! Hätte mir letzte Woche jemand erzählt das Carina nach einer Woche Krankenhausaufenthalt schon in die Reha kommt, hätte ich das ganz bestimmt nicht geglaubt, darum hat uns das dann alle natürlich umso mehr gefreut!
Stacey, Olga und ich sind dann am Abend gleich zu ihr gefahren, um auch Rosalinda dann wieder mit ins Hotel zurück zu nehmen! Diese private Klinik ist wirklich super, Carina hat dort ein eigenes Zimmer mit Bad und allem was man eben zur schnellen Genesung braucht! Auch ihre Stimmung hat sich mit dieser Veränderung total gehoben, sie ist voller Tatendrang die Reha zu beginnen!
Wie lange sie genau dort bleiben muss hängt halt davon ab, wie ihre Brüche am Becken verheilen, aber so ca. 6 Wochen meinten die Ärzte! Ob sie aber die komplette Zeit in der Reha verbringt oder ob sie schon früher zu uns ziehen darf und die Behandlungen dann ambulant oder bei uns zu Hause stattfindet wissen wir nicht – fest steht nur, das sie bis zu ihrer vollständigen „Wiederherstellung“ in Australien bleiben muss, da die Versicherung nur für die Kosten aufkommt, solange sie sich im Lande befindet und sie wäre ja auch blöd, wenn sie die ganzen Leistungen hier nicht in Anspruch nehmen würde….

Abends bin ich dann noch mit Olga und ein paar anderen Mädels was Trinken gewesen…


Ich, Olga und Svenja Julia und Maiky

Samstags war ich dann mit Marlee bei Carina und abends musste ich Babysitten, da Axel und Stacey auf einen Geburtstag eingeladen waren! Julia und Olga haben mir aber Gesellschaft geleistet und so hatten wir einen ganz netten und gemütlichen Abend, mit „Käsnudla“ *g* und diversen DVDs!

Ja und gestern war ich vormittags mit Stacey, Marlee und Lacey im Kino! Wir haben es doch tatsächlich endlich mal geschafft uns „Mamma Mia“ anzuschauen … echt ein super toller Film :-)

Und ein paar Promis haben wir auch noch getroffen *g*

Marlee mit den High School Musical Stars *g*

Nach Sushi zum Mittag sind wir dann gleich zu Carina um mit ihr Geburtstag zu feiern – sie hat sich riesig über all ihre Geschenke und den vielen Besuch gefreut, sie konnte sogar klitzekleine Stücke von ihrem Geburtstagskuchen essen und zusammen mit einigen anderen Au Pairs verbrachten wir einen schönen Nachmittag bei ihr im Zimmer!

Am Abend bin ich dann noch mit den anderen Mädels ins IMAX gegangen (ja, ich hatte noch nicht genug vom Kino an diesem Tag ;-) Haben uns „Batman – The Dark Night“ angeschaut und auch wenn wir die ganze Handlung nicht immer wirklich gecheckt haben, war der Film echt super und die Effekte auf der riesen Leinwand total genial! Danach haben wir noch Opossums im Park gefüttert und sind dann alle nach Hause!

Ja, so nimmt jetzt alles wieder einen weitaus positiveren Lauf und wir können die „beste Zeit unseres Lebens“ hier wieder genießen …

Auch noch ein großes Dankeschön an euch, für die ganzen lieben Mails und Nachrichten :-)

Ach und fast hätte ich es vergessen: es ist endlich Frühling hier und die meiste Zeit schon richtig schön warm *juhu*

Viele Grüße nach Deutschland, Österreich und die Schweiz ;-)
Marina

Alles nur ein böser Albtraum? – Nein, leider nicht!

Am Freitagabend, nach einem super schönen Frühlingstag, hab ich mich mit ein paar Mädchen in der Stadt verabredet, u.a. auch Carina! Doch Carina musste kurzfristig im Pub aushelfen (sie arbeitet seit kurzem im selben Pub wie ich) und wir wollten uns dann um kurz nach 11 Uhr nähe Melbourne Central Station treffen, was nur ca. 600 m vom Pub entfernt liegt. Als wir am Treffpunkt waren ist Carina nicht gekommen, wir haben sie angerufen, aber sie ging nicht ans Handy. Haben uns nichts weiter gedacht und ihr eine SMS geschrieben, dass wir schon mal weiter ziehen und sie sich dann einfach melden soll wenn sie das liest ….

Eine Stunde später erhalte ich einen Anruf – von Carinas Handy – doch es war nicht Carina, sondern eine Frau von der Polizei! Diese teilte mir mit das Carina von einem Auto angefahren wurde und nun im Krankenhaus liegt ….

Ich hab mich dann natürlich sofort auf den Weg ins Krankenhaus gemacht! Glück im Unglück war, dass ich wusste wo das Royal Melbourne Hospital liegt, denn wir wohnen fast daneben.

In der Notaufnahme angekommen, wurde ich von einer Schwester zu ihr geführt, die mich auch gleich darauf vorbereitet das Carina im Gesicht voller Blut ist und ob den Anblick ertragen könne – natürlich, was blieb mir denn auch anderes übrig, schließlich wollte ich sie ja jetzt nicht alleine lassen!!!
Zusammen mit Nathalie, einer anderen Freundin von Carina, der ich Bescheid gegeben hatte und die später dazu kam, verbrachte ich die ganze Nacht bei ihr in der Notaufnahme! Uns wurde mitgeteilt, dass ihre Schulter gebrochen ist, sie mehrere Risse im Hüft- und Beckenbereich hat und dass ihre Kiefer und auch die Wangenknochen gebrochen waren, sowie dass ihr einige Zähne fehlten.

Nach schier endlosen Stunden, in denen wir alle Untersuchungen mitbekamen verließen wir gegen 6 Uhr morgens das Krankenhaus!
Zuhause angekommen habe ich sofort meinen Gasteltern davon erzählt und sie waren wirklich toll! Hab wirklich die beste Gastfamilie die man sich wünschen kann! Sie sagten, sie würden sich um Carina kümmern und sie könne nach dem Krankenhausaufenthalt auch bei uns wohnen, denn Carina lebt bei einem alleinerziehenden Gastvater und für diesen wäre es ja nicht möglich sich um sie kümmern, da er arbeiten muss … letztendlich war das dann alles zu viel für mich und ich wurde von meinen Gefühlen übermannt und hab nur noch geheult, aus Sorge um Carina und aus Freude über die Unterstützung meiner Gastfamilie!

Doch ein nächster schwerer Schritt stand mir noch bevor, denn irgendjemand musste ja ihre Familie in Deutschland informieren!

Sie schickten mich dann nach einem kurzen Frühstick ins Bett, doch schlafen konnte ich nicht! Sobald ich meine Augen zugemacht habe, hatte ich ihr blutverschmiertes Gesicht vor Augen, ich konnte einfach an nichts anderes denken! Während ich mich im Bett wälzte sind Axel und Stacey ins Krankenhaus. Sie haben mit den Ärzten gesprochen und sich versichert, dass soweit alles OK ist!
Gegen Mittag bin ich dann mit Stacey wieder ins Krankenhaus und haben arrangiert das ihre Eltern mit ihr telefonieren konnten. Zusammen mit Nathalie haben wir dann den ganzen Nachmittag über bei ihr gewacht!
Da aber weder wir, noch das Krankenhaus oder die Polizei Carinas Gastvater erreichen konnten, bin ich dann zusammen mit Stacey zu dem Haus des Gastvaters gefahren …. dort angekommen haben wir gesehen das das Wohnzimmer erleuchtet ist, der Fernseher läuft aber auf unser klopfen und klingeln hat keiner geantwortet! Wir hatten zwar einen Schlüssel (da mir die ganzen Sachen von Carina übergeben wurden, die sie bei dem Unfall bei sich hatte) aber da wir auch nicht einfach in die Wohnung gehen wollten, sind wir zur nächsten Polizeistation gefahren und haben uns erkundigt was wir machen können oder sollen! Dort teilte uns der Polizist nur mit, dass wir trotz Carinas Unfall nicht befugt sind in die Wohnung zu gehen. So fuhren dann nochmal zum Haus zurück und haben einen Notiz an der Türe hinterlassen! Und als wir dann kurze Zeit später wieder zu Hause waren, rief uns ihr Gastvater auch an und dann konnte ihm Stacey auch endlich mitteilen was mit Carina passiert ist!!!

Todmüde fiel ich dann gegen neun ins Bett und konnte danke eines Glas Weins das mir Stacey zur Beruhigung anbot auch einigermaßen gut schlafen!

Heut Morgen bin ich dann gleich wieder ins Krankenhaus und dort hab ich dann auch Carinas Gastvater getroffen. Er teilte mir mit das gegen 11 Uhr ihre OP stattfinden sollte, wo sie ihr Kiefer und die Wangenknochen „fixen“ wollen, sowie eine tiefere Wunde am Knie!

Von Nathalie erfuhr ich dann auch, dass Carinas Mutter und ihre Schwester einen Flug hierher gebucht haben und so haben wir uns während Carinas OP auf den Weg gemacht und in einem Hotel gegenüber dem Krankenhaus ein Hotelzimmer für die beiden gebucht.

Nach ca. 4 Stunden, wir saßen schon im Wartezimmer des Krankenhause, wurde Carina wieder in ihr Zimmer gebracht und sie wachte langsam aus ihrer Narkose auf! Stacey kam dann auch nochmal vorbei und zusammen haben wir wieder den Rest des Tages bei ihr verbracht.

Die OP verlief gut, ihre Wunde am Knie wurde gereinigt und genäht sowie alle Schnitte im Gesicht und das Unterkiefer wurde am Oberkiefer befestigt!
Gegen Abend war sie auch mental wieder fit und wir konnten sie mit unseren Scherzen über eine „Zwangsdiät“ und all den Verehren die sie hat und die ständig bei uns anrufen um sich zu vergewissern wie es ihr geht, auch etwas aufmuntern und sogar zum Lachen bringen … soweit sie eben Lachen kann mit einem „zusammengetackerten“ Kiefer!
Wir durften ihr sogar mit Hilfe eines Strohhalmes Wasser zu trinken geben und ich denke allein die Tatsache, dass ihre Familie aus Deutschland kommt, gibt ihr Zuversicht und so konnten wir mit einem guten Gefühl heute Abend das Krankenhaus verlassen….

Tja und was jetzt aus unserem gemeinsamen Tasmanienurlaub wird steht jetzt auch noch in den Sternen! Werde zusehen, dass ich den Flug und das Mietauto canceln kann oder vielleicht findet sich ja auch eine Ersatzperson, aber das alles ist jetzt erst mal zweitrangig!

Eigentlich gehört sowas ja nicht in ein Reisetagebuch, aber ich musste mir das jetzt einfach alles von der Seele schreiben und es zeigt einem mal wieder auf erschreckende Weise, wie schnell die schöne Zeit hier vorbei sein kann!

Hiermit verabschiede ich mich jetzt in mein Bett und hoffe ihr alle hattet ein weitaus schöneres Wochenende!?!

Besuch bei Karl & Hilde Stöckeler

Dieses Wochenende war ich zu Besuch bei Karl und Hilde Stöckeler in Ripplebrook – ein Wochenende ganz im Zeichen von Geschichten, Landwirtschaft und gutem Essen ;-)

Mit dem Zug fuhr ich am Freitagnachmittag ca. 1,5 Stunden bis nach Drouin, wo mich Karl und Hilde dann am Bahnhof abgeholt haben! Auf dem Weg zu ihrer Farm haben wir gleich noch bei einem Bekannten von ihnen angehalten, der gerade dabei war seine Kühe zu melken! Brad, so heißt dieser Farmer, hat mir dann gleich erzählt, dass er zurzeit „nur“ 190 Kühe zu melken hat! Wow, dacht ich erst mal und hab mir schon überlegt wie er das alleine anstellt … dann hat er mich zum Melk-Karussell (weiß nicht ob man das in Fachkreisen so bezeichnet ;-) geführt und dort werden 36 Stück auf einmal gemolken, alles automatisch und locker von einer Person alleine zu bewältigen! Einfach unvorstellbar für Allgäuer Verhältnisse!!!

Auf Stöckelers kleiner Farm angekommen, durfte ich erst einmal einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen und dann beim Eintreiben der Schafe helfen.

Anschließend haben wir meine Ankunft mit einem Glas Schnaps und einer Flasche deutschem Bier betrunken, so wie es sich eben gehört und als Karl dann meinte: „Wenn I no jinger wär, no däd I di glatt hiere!“ wusste ich spätestens jetzt, dass ich hier bei einem lustigen Opa gelandet war ;-)

Einige Stunden später fiel ich mit rauchendem Kopf und ziemlich k.o. ins Bett ….

Karl und Hilde haben in den vergangenen 48 Jahren, seit sie Deutschland verlassen haben, einiges erlebt und es war wirklich interessant ihren Geschichten zuzuhören! Am meisten haben mich jedoch die Erzählungen von der 6-wöchigen Schiffsreise von Bremerhaven nach Melbourne fasziniert – ich meine, man muss sich das mal vorstellen das wir jetzt nur in den Flieger sitzen brauchen und 24 Stunden später sind wir hier und was für Strapazen man damals auf einer so langen Schifffahrt auf sich nehmen musste … unvorstellbar!

Samstags kam dann Karls Schwester Berta und ihr kleiner Hund Sarah zu Besuch – sie wohnt nun auch schon seit ca. 20 Jahren in Australien – und hat ein richtig, richtig leckeres Mittagessen mitgebracht … es gab Rouladen mit Spätzle und Blaukraut ;-) Nach dem gemeinsamen Festessen haben wir Bilder angeschaut und es wurden wieder viele Geschichten erzählt. Am Spätnachmittag musste ich dann noch für diverse Fotos bereit stehen, bevor sich Berta unter lautstarkem Klang der „Hinterstuinar Büebe“ aus dem Autoradio davon gemacht hat – so eine coole und fitte 82-jährige Frau habe ich glaub noch nie kennengelernt!

Anschließend haben wir uns dann um die Tiere gekümmert - Kanarienvögel, Tauben, Hasen, Hühner, Schafe, Hunde, Katzen und 39 Kühe mussten gefüttert werden! Der fast 78-jährige Karl und die 75-jährige Hilde versorgen all die Tiere alleine – eine wirklich beachtliche Leistung, wie ich finde!

Auf dem Feld musste ich dann unter Anweisung von Karl noch Fotos von ihm und seinem Bullen knipsen – extra für meinen Opa meinte er ;-)

Abends sind wir dann zu seinem Sohn und dessen Familie gefahren, denn wir hatten eine Verabredung der speziellen Art – wir wollten per Skype mit meiner Family telefonieren, so dass Opa und Karl, die sich seit 8 Jahren nicht mehr gesehen haben, während dem Telefonieren sehen können! Naja, das wäre aber alles zu schön gewesen um wahr zu sein! Leider war die Internetverbindung zu langsam für die Videoübertragen und daher konnten wir lediglich miteinander reden :-( Wir hatten aber trotzdem einen netten Abend bei Karl-Heinz und seiner Familie und ich fand es besonders lustig, dass Karl mit seinem Sohn im Hindelanger Dialekt gesprochen hat, dieser aber auf Englisch antwortete – das war wirklich ein Spektakel für sich ;-)

Ja und heute habe ich dann wieder einige geschichtliche Hintergründe des 2. Weltkrieges bekommen – denn wenn Karl einmal anfängt einem was zu erzählen, dann hört er nicht mehr so schnell auf ;-) aber es war ja auch immer echt interessant … Details erzähle ich jedoch lieber nicht, da diese manchmal „nazistisch“ und nicht immer jugendfrei waren – aber alles in allem hat er mich einfach sehr an meinen „Kesslopa“ erinnert und wer den und seine Geschichten kannte, weiß ein bisschen wie Karl ist ;-)
Vollbepackt mit Blutorgangen und Zitronen aus dem eigenen Garten, dreierlei Kuchen und diversen Zeitungen und Büchern (die, wie Karl meinte, ich unbedingt lesen muss) fuhr ich dann heute wieder zurück nach Melbourne.
Doch ganz sicher war dies nicht mein letzter Besuch bei Karl & Hilde!

Wilsons Promontory and a few News

Ui ui ui, wo fang ich bloß an? Es gibt so viel zu berichten ….

Am Sonntag haben Julia, Mareike, Carina und ich eine Tour zum Wilsons Promontory Nationalpark gemacht.


Zusammen mit unserem Guide, einer Holländerin, einer Kanadierin und noch einem Deutschen sind wir also sonntagmorgens aufgebrochen und nach einer ca. 2,5 stündigen Fahrt am Anfang des Nationalparks angekommen! Leider war das Wetter nicht ganz so schön, aber nichts desto trotz sind wir erst eine Stunde durch den Regenwald gelaufen um dann vom Mt. Bishop einen Blick auf das Meer und die umliegenden Inseln zu werfen.


Nach einer kurzen Lunchpause auf windigen Höhen ;-) sind wir dann an der Küste entlang gelaufen, wo wir auch endlich mit ein bisschen Sonne belohnt wurden und ganz ganz tolle Bilder knipsen konnten – aber schaut euch die Fotos einfach an, ich glaube sie sprechen für sich :-)



Auf dem Weg nach Hause haben wir nochmal angehalten und sind erst durch einen Busch marschiert um dann auf einer Wiese hunderte wilde Kängurus und Emus zu sehen …. War wirklich super toll und als wir dann noch ein Mama-Känguru mit kleinem Joey im Beutel von ganz nahem sehen konnten waren wir alle happy – FAST – denn wir wollten unbedingt noch ein Wombat sehen ;-)

Sind dann also weiter umhergeschlichen und dann haben wir von weitem ein echtes Prachtkerlchen gesehen, doch leider war er von uns nicht so begeistert, wie wir von ihm und hat sich schleunigst aus dem Staub gemacht :-) doch als wir zurück an unserem Bus waren sahen wir direkt daneben einen etwas kleineren Wombat, der so mit Fressen beschäftigt war, dass er uns keines Blickes gewürdigt hat und geduldig das ein oder andere Foto von sich machen lassen hat!


Es war einfach ein super toller Ausflug und weil zu dieser Jahreszeit nicht viele Touristen hier sind, waren wir die meiste Zeit auch ganz allein!

Ja und nun zu den News :-)

Nach einer herrlich sonnigen und richtig frühlingshaften, letzten Woche habe ich beschlossen am kommenden WE nicht zusammen mit meiner Gastfamilie zum Skifahren zu fahren – nach mehr als 9 Monaten Winter und Kälte hab ich jetzt einfach keine Lust mehr auf Schnee und Skifahren!

Und übernächstes Wochenende besuche ich dann endlich mal den Karl Stöckeler und seine Frau, die ca. 1,5 Stunden von hier entfernt wohnen. Er ist ein gebürtiger Hindelanger und schon vor ca. 40 Jahren nach Australien ausgewandert und da wir sie letztes Jahr aus zeitlichen Gründen nicht besuchen konnten, hole ich das eben jetzt nach!

Donnerstags hab ich dann noch ein Probearbeiten in einem Pub – drückt mir also bitte die Daumen, dass ich dort dienstags und donnerstags arbeiten kann um meine Reisekasse etwas aufzubessern, denn das Geld werde ich die nächste Wochen gut brauchen können DENN …

… im September fliege ich für ein verlängertes Wochenende zusammen mit Carina nach Tasmanien

und

…. Julias und mein Western Australia Urlaub im Januar ist nun auch schon gebucht - am 2. Januar 09 fliegen wir für zwei Wochen nach Perth und machen dann in einem Campervan die Gegend unsicher *juhu*

Jo, das war`s dann auch schon wieder von mir!

Viele Grüße und Küssle von der Wahl-Australierin ;-)

100 Tage ...

... bin ich nun schon hier und ihr habt euch sicherlich schon mal gefragt, was ich denn hier eigentlich so mache, wenn ich nicht gerade am Wochenende mit den Mädels unterwegs bin und die Umgebung erkunde :-)
Darum will ich euch jetzt mal meinen Tages bzw. Wochenablauf beschreiben …

Montag:

· der Wecker klingelt wie jeden Tag um Punkt 7 Uhr und dann geht’s ab ins Bad, anziehen und sich so gut wie möglich fertig machen
· anschließend heißt es dann erst mal „TV off, please!!!“ denn die Kleinen sind meistens schon eher wach und sitzen dann vor dem Fernseher wenn ich ins Wohnzimmer komme
· weiter geht’s mit der Spülmaschine, die ich erst mal ausräume
· nebenbei mach ich dann für Lacey und Maddox ihr Frühstück, Haferflocken mit Kaba. Marlee und Quade essen das selbe, brauchen allerdings keine Hilfe dabei
· dann mach ich mir mein Frühstück und setze mich zu den Kindern an den Tisch :-)
· wenn alles gut läuft, sind wir dann um kurz nach halb 8 mit Frühstücken fertig und dann heißt es „get dressed!!! brush your teeth!!!“
· ich räum dann das Frühstück weg und mache die Lunchboxen für Marlee und Quade
· nun folgen die anstrengendsten Minuten: Quade muss oft daran erinnert werden das er sich fertig machen muss …. Maddox will nur in seinem Spiderman Kostüm auf die Straße und Lacey muss davon überzeugt werden das sie nicht barfuß und im Sommerkleid raus kann – noch nicht :-)
· nachdem dann alle vier fertig angezogen sind machen wir uns dann um 8:15 Uhr auf den ca. 3 km langen Weg zur Schule
· auf dem Weg zur Schule kommen wir an einem Spielplatz vorbei und dort bleib ich dann noch mit Maddox und Lacey zum Spielen
· wieder zu Hause haben wir Zeit zum Spielen, Malen und Basteln, wobei TV oder DVD schauen meistens bevorzugt wird :-(
· zwischendurch helf ich dann die Wäsche zu machen, beim Einkaufen, Kochen, oder was halt eben im Haushalt so ansteht
· Mittags mach ich dann für die Kinder und mich eine Kleinigkeit zum Mittagessen – Sandwiches, Salat oder so ….
· Um 15:20 Uhr fahr ich dann mit dem Auto zur Schule und hole die großen beiden wieder ab
· Da heute Taekwondo ist heißt es „hurry up“ denn um den Unterricht pünktlich zu erreichen müssen wir uns bereits um 16 Uhr wieder auf den Weg machen, vorher wird noch schnell was gegessen oder wir nehmen es mit und essen dann beim Taekwondo
· Gegen 19 Uhr sind wir dann wieder zu Hause und dann hab ich Feierabend :-)

Dienstag:

· In der Früh ist alles wie immer außer das Stacey, zusammen mit den kleinen beiden das Haus schon zwischen 7 und halb 8 verlässt und sie zu so ner Art Ganztageskindergarten bringt und selbst dann zum Arbeiten fährt
· D.h. ich bin dann nur für Marlee und Quade zuständig, wir frühstücken wie gehabt und ich bringe sie zur Schule
· Dann hab ich frei ;-)
· Ab ca. 17 Uhr bin ich dann in der Küche tätig und bereite das Abendessen für die ganze Mannschaft vor, damit wir gegen 18 Uhr, wenn alle nach Hause kommen, zusammen essen können
· Zwischendrin fahre ich dann noch schnell zur „Aftercare“ und hole Marlee und Quade dort ab
· Dann essen wir gemeinsam und dann hab ich wieder Feierabend :-)

Mittwoch:

Der Mittwoch läuft genauso ab wie der Montag, außer das die Kinder (alle vier) Schwimmen haben, wobei mein Part nur daraus besteht bei Marlee zu Hause zu bleiben, denn sie geht erst etwas später mit Axel ….

Donnerstag:

Der Donnerstag verläuft identisch wie der Dienstag!

Freitag:

· Morgens ist alles wie immer, nur das Stacey freitags arbeiten geht (sie verlässt das Haus meistens schon vor 7 Uhr) aber Axel ist zu Hause
· Nachdem ich die Kinder zur Schule gebracht habe wird erst mal das ganze Haus geputzt!!!
· Mittags gehen wir dann öfter mal zum Essen oder verbringen die Zeit im Zoo, welcher ja nur wenige Minuten von unserem Haus entfernt ist
· Um halb 4 ist dann wieder Schule aus und ich hole die großen beiden ab
· Zusammen mit Marlee fahre ich dann wieder zum Taekwondo
· Um ca. 19 Uhr sind wir dann wieder zu Hause und mein Wochenende kann starten ;-)

So, ich hoffe ihr habt jetzt einen kleinen Eindruck davon bekommen was ich hier tagtäglich so treibe!? Aber wie ihr euch vorstellen könnt kommt in einem 7-Personen Haushalt auch oft mal alles anders als man denkt und dann heißt es kurzfristig umdisponieren und so ….
Aber es macht mir auch alle Fälle super viel Spaß und nicht umsonst vergeht die Zeit hier wie im Flug!

Was meine Wochenendplanung angeht gibt es ein paar Änderungen, aber davon berichte ich euch dann nächste Woche ;-)

See ya!!!